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TOTALE ENTEIGNUNG DROHT

01.07.2021 09:15:00 [Wilhelm Töff I SCHWEIZ DEUTSCHLAND ÖSTERREICH]

Wenn man einen Frosch in kochendes Wasser wirft, dann tut er alles, um dem Inferno zu entkommen. Setzt man ihn aber in lauwarmes Wasser und erhöht langsam die Temperatur, bleibt der Frosch sitzen und zeigt zunächst alle Zeichen von Wohlbefinden, bis er vor lauter Wärme langsam schlaff und kraftlos wird, bevor er vor Hitze verendet.



Im Namen der "EUmwelt": Rechtssicherheit ausgehebelt - Bestandsschutz abgeschafft, Bürger enteignet ...


Dieses Rezept des „Boiling Frog“ wird seit jeher auch in der Politik erfolgreich angewendet: So geschehen in der Schweiz mit Vision Zero, das zu Via sicura wurde, oder bei Tempo 80 / 120 wegen dem Waldsterben. Als braver Bürger passt man sich an und arrangiert sich politisch korrekt, denkt, „dass es ja schon nicht so schlimm wird“ und merkt nicht mehr, dass die Umstände immer seltsamer, ja bedrohlicher werden.



Wenn sich kein Widerstand regt, ist so gut wie sicher, dass dies alles nur zum totalen Verbot der weiteren Nutzung älterer Fahrzeuge führt



Ohne Rücksicht auf die Interessen von Besitzern älterer Fahrzeuge weiten immer mehr Städte in Europa ihre Umweltzonen aus. Auch in der Schweiz sind diesbezüglich starke politische Kräfte am Werk. Nun steht steht sogar ein mögliches Verkaufsverbot neuer benzinbetriebener Motorräder im Raum.



Bestandsschutz wird ausgehebelt

Wer einmal nach geltendem Recht ein Fahrzeug zugelassen hat, erhielt mit dem Bestandsschutz bisher eine gesetzliche Zusage, dass er es nach den zum Zulassungszeitpunkt gültigen Regeln bis zum Ende seiner Lebensdauer betreiben darf, selbst wenn sich diese später ändern.


  • Ist die EU undemokratisch? EU - the Tower of Babel? Handfeste wirtschaftliche Interessen stehen hinter den Beschlüssen, und dem Reduktionsziel: 15 Prozent Elektrofahrzeug-Anteil an Neuzulassungen pro Marke bis 2030, ist willkürlich gewählt und von keinerlei sachlichen Überlegungen geleitet. Bild: Pieter Brueghel the Elder, Public domain, via Wikimedia Commons


Die EU hat diesen Bestandsschutz im Namen des Umweltschutzes längst ausgehebelt. Die EU-Fahrverbote verletzen den fundamentalen Wert der Rechtssicherheit, denn sie haben Fahrzeugbesitzer massenhaft enteignet. Wer nun glaubt, dass uns das in der Schweiz nichts angeht, dass eine Verschärfung z.B. der Emissionsgesetze uns hierzulande niemals zwingen könnte, ein funktionstüchtiges Fahrzeug verschrotten zu müssen, wird sich noch wundern.


Besitzer alter Töff sind in der EU von einer dreisten, völlig ideologisierten Abgaspolitik nach Salamitaktik bereits betroffen. Denn in Frankreich können die ihr Fahrzeug ohne den von der EU aufpolierten, frühmittelalterlichen, aber selbstklebenden Ablasszettel bereits jetzt schon nicht mehr uneingeschränkt nutzen. Zahleiche Innenstädte in Italien und Frankreich sind mittlerweile für ältere Maschinen, deren Abgaswerte die Norm Euro 4 oder neuer nicht erfüllen, tabu.




Kein Halten mehr: Denn nun steht in der EU bereits das totale Verbot von Verbrennungsmotoren im Raum und damit eine Massen-Enteignung ...

  • EU-Politik: Teuer, intransparent, undemokratisch? "Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – bis es kein Zurück mehr gibt." (Jean-Claude Juncker zur idealen Vorgehensweise in der EU-Politik; Der Spiegel, 52/1999).



Wollt ihr die totale Bevormundung?

Die Federation of European Motorcyclists' Associations (FEMA), Dachverband der Motorradfahrerorganisationen, hat eine Umfrage unter Bikern gestartet, um ein Stimmungsbild zu den immer drastischeren Massnahmen gegen ältere Motorräder und dem absehbaren Verbot von Verbrennungsmotoren zu erhalten. Die FEMA möchte wissen, wie Sie zu diesem Thema stehen.




Während die FEMA AKTIV WIRD ...

und den CH-Motorradverbänden mit ihrer Aktion eigentlich eine Steilvorlage gibt, beschäftigen sich diese - wie auch bei den drohenden Motorradfahrverboten wegen "Lärmemissionen" mit... ? Ja womit eigentlich?






Heimliche Übernahme der EU-Politik durch die Schweiz

Die Schweiz und die Europäische Union (EU) betrieben bisher getrennte Emissionshandelssysteme (EHS). Am 1. Januar 2020 trat eine Verknüpfung des Schweizer EHS mit dem weit grösseren EHS der EU an. Damit ergeben sich Verpflichtungen, die weitreichende Auswirkungen haben, über die das Stimmvolk bis jetzt nur unzureichend informiert wurde. Denn damit die Verpflichtungen aus dem Abkommen erfüllt werden können, sind Anpassungen am CO2-Gesetz und an der CO2-Verordnung an die EU-Gesetzgebung notwendig.


Eine Einflussnahme auf die Politik und auch die Schaffung eines Problembewusstseins des Töffvolks durch die CH-Verbände wäre dringend angezeigt


Was das bedeutet? Eine unaufällige Übernahme von EU-Recht durch die Schweiz nach dem Juncker-Prinzip: Die vollständige Verknüpfung der Emissionshandelssysteme zeht zwangläufig die vollständige Angleichung der Bedingungen für die Zuteilung von Zertifikaten, für Monitoring und Berichterstattung von Emissionen nach sich. Neben den grossen, emissionsintensiven Unternehmen werden auch Flugverkehr, Strassenverkehr, Landwirtschaft, Müllverbrennung und Gebäudemanagement in das EHS einbezogen.




LESENSWERTER ARTIKEL: www.moto.ch/fahrverbote-in-umweltzonen/

Fahrverbote in Umweltzonen: Staatlich verordneter KONSUMZWANG?

Dienen die EU-Emissionsgrenzwerte als gut getarntes Geschäftsmodell zur Ankurbelung der Wirtschaft? Die simple Tatsache, dass die Herstellung eines neuen Fahrzeugs reichlich Rohstoffe als auch Energie verschlingt, scheint den zuständigen «EUmwelt-Aposteln » ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Und wo Neues angeschafft wird, will Altes entsorgt werden. Ebenfalls nicht abzustreiten ist, dass der erhöhte Ressourcenverbrauch und der damit verbundene Schadstoffausstoss durch den Zwang, fahrtüchtige Fahrzeuge verschrotten zu müssen und dafür neue herzustellen, bisher in keiner EU-Umweltbilanz berücksichtigt wurde. Zufall? Der Industrie garantiert die EU-Enteignung nach Pariser Muster jedenfalls Milliardenumsätze, ohne dass sie viel dafür tun muss



SEHENSWERTE DOKUMENTANTION: https://www.youtube.com/watch?v=xaQyoAt6O58

Geplante Obsoleszenz

Es scheint, dass die EU-Politik nun dafür sorgt, dass im Fahrzeugbau die Gebrauchsdauer vorsätzlich massiv verkürzt wird! Wie kann eine Reduzierung der Emissionswerte überhaupt eine Lösung sein, wenn sie gleichzeitig den Konsum massiv anheizt? «Bessere» statt weniger Emissionen – eine derart sinnfreie Gesetzgebung beschleunigt die drohende Klimakatastrophe sogar noch.


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