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WASSER IST DER STOFF

05.11.2021 13:00:00 [1000PS ÖSTERREICH DEUTSCHLAND SCHWEIZ]

Kommt 2023 das erste Wasserstoff-Motorrad?

Diese Headline auf 1000PS.at ist mir sofort ins Auge gesprungen und hat mich an einige meiner zahlreichen Artikel zum Thema "Alternative Antriebstechnologien im Zweiradbereich" erinnert.


Avantgardistische und visionäre Konzepte haben mich schon immer begeistert. Ich kann mich auch unvoreingenommen für die Faszination innovativer E-Mobilitätskonzepte begeistern (TÖFF-Redaktor in den Abendnachrichten). Aber einen fetten Tesla halte ich z.B. nicht für innovativ.



"Grüner Wasserstoff‘ als klimaneutraler Energieträger

Das Tolle am Wasserstoff wäre für mich, dass man damit sehr wohl konventionelle Verbrennungsmotoren (und vielleicht auch alte Verbrenner-Fahrzeuge, die entsprechend umgerüstet werden) klimaneutral betreiben könnte, oder wie hier in diesem Beispiel, wo man mit Wasserstoff eine Brennstoffzelle füttert, die einen E-Motor antreibt.


Fakten statt Ideologie - klimafreundliche Mobilität - hier zum Thema E-Fuels, mit denen man sogar Verbrenner-Oldtimer umweltschonend betreiben kann



Wasserstoff-Motorrad: Hier gehts zum inspirierenden Artikel von 1000PS:



Ein Wasserstoffkonzept, das mich begeisterte...

Der Albtraum der internationalen Mineralöl-Industrie in Deutschland hiess im Jahre 2003 Josef Zeitler. Seine Erfindung: ein Wasserstoff-Roller. Dieser machte Furore auf der Hannover Messe Industrie 2003. Sogar der damalige Ministerpräsident des Landes Niedersachsen und spätere deutsche Bundespräsident Christian Wulff, liess sich mit dem Erfinder Zeitler und dem Wasserstoffroller ablichten.


Zeitlers visionäres Ziel war es, einen Motorroller und Systeme zu entwickeln, die weltweit an jeder Wasserquelle betankt werden können.


Manche Probleme auf diesem Globus wären vermutlich schneller und einfacher zu lösen, wenn Kartelle mit den Schwierigkeiten der Menschheit nicht so wunderbar an der Börse spekulieren könnten.

Auch die Wasserstofftankstelle - in freier Verkehrsbahn rar gesät - wollte der Tüftler gleich mitliefern: Eine mit Sonnenenergie betriebene »Haustankstelle« (Zeitler) soll Ökofans in Sachen Nahverkehr ein für allemal autark machen.


Preis der Anlage, die aus Wasser und Solarstrom laut Zeitler genug Wasserstoff für die tägliche Fahrt zur Arbeit liefert: um die 16 000 Euro. Der Erfinder erregte grosses Aufsehen, sogar der Spiegel berichtete über ihn. Und dennoch (oder gerade deshalb?) verlief alles im Sande. Zeitler kam bei einem bis heute ungeklärten Verkehrsunfall ums Leben.



Zeitlers H²-Roller ist wirklich gefahren ...

Nach rund 10-jähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit, ist es dem KFZ-Meister und Inhaber der Independent Energy Systems (INENSY) Josef Zeitler aus Speinshart gelungen, den weltweit ersten Wasserstoff-getriebenen 2-Takt-Motoroller mit TÜV-Zulassung zu entwickeln. Nachgetankt wird aus einer Systemanlage, bestehend aus Druckbehältern und einem Wasserstoffgenerator, mit dem per Solarenergie und Wasser, völlig unabhängig Wasserstoff produziert werden kann.


Hier gehts zum Artikel:



Echte Innovationen sind Erfindungen, die oft auch die bestehenden Monopole der Macht bedrohen...

Fakt ist doch, dass sich die Menschheit immer nur basierend auf Aussenseiterinnovationen weiterentwickelt hat. Egal ob Carl Benz, Otto Lilienthal oder Bill Gates – nur die Aussenseiter haben den Fortschritt der Menschheit seit jeher entscheidend geprägt und werden ihn weiterhin prägen.


«Hexenkarre» und «Teufelsfuhrwerk » bekam der Auto- und Töffpionier Carl Benz zu hören, als er 1885 seine knatternde Erfindung vorführte. Unsere finanz- und lobbygewaltigen Konzerne kommen mit solch verstörenden Zukunftsinnovationen auch heute gar nicht zurecht. Die Banker wollten bereits zu Benz Zeiten so ein «Teufelszeug» nicht finanzieren.


Es zeigt sich immer mehr, dass viele VERSCHIEDENE Antriebskonzepte nebeneinander die Lösung für eine möglichst ökologische Mobilität der Zukunft sind. Also auch der Einsatz von Wasserstoff als Energiequelle. Das jedoch scheint der lobbyorientierten Politik ein Buch mit sieben Siegeln.


Ich finde es kontraproduktiv, dass uns die Politik (wie früher im DDR-Sozialismus) vorschreibt, welche Antriebstechnologie die zukünftige ist. Die Politik soll Vorgaben machen, Wissenschaft und Technik sollen dann die besten Lösungen finden...

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