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MESSE "HYBRID"

Die Swiss Moto ist tot und die neue Schweizer Motorrad-Leitmesse "Moto Festival 2022" wurde abgesagt … Hat eine grosse nationale schweizer Motorradmesse überhaupt noch eine Zukunft?


Nun ist sie also abgesagt. Die Motorrad-Leitmesse der Schweiz. Vom 3. bis 6. März hätte das Moto Festival den Startschuss in die neue Töffsaison geben sollen: "Die Messeleitung hat im engen Austausch mit dem Importeursverband motosuisse entschieden: 2022 wird es kein motofestival geben".




❌ Haben Messen noch Zukunft?

"Die neue Motorradmesse in Bern, Zweckoptimismus oder zukunftsträchtiges Konzept?". So titelte www.wilhelm-toeff.ch am 21.04.2021 zur Neuigkeit, dass die jährliche, nationale Motorrad-Messe der Schweiz ab 2022 nicht mehr in Zürich, sondern in Bern stattfinden wird. Die Frage damals, wie heute: Können die grossen Messen und Kongresse noch allein aus dem unmittelbaren lokalen Event in Messehallen weiterhin ein Besucher- und Austellermagnet sein? Für viele Hersteller sind selbst die Möglichkeiten ihre Produkte mit neuester Technologie vituell und multisensorisch nur in klassischen Messehallen zu inszenieren, nicht mehr zeitgemäss.






❌ Ganz weg von realer Ausstellungsfläche?

Bei Mercedes hat man dazu ein differenziertes Bild. Jens Thiemer, Marketingleiter Mercedes glaubt im unten verlinkten Artikel nicht an die rein virtuelle Online-Messe, er sieht aber Technologien wie Virtual Reality durchaus dazu in der Lage, einen Teil des haptischen Produkterlebens zu ersetzen. „Das ist für mich eine lineare Entwicklung. Das kommt“, Der Mann von Mercedes sieht das auch als grosse Chance für den Handel, seine begrenzte reale Ausstellungsfläche digital zu verlängern.


❌ Mit dem starren Messekonzept brechen

Der Mercedes-Marketingspezialist sieht auch einen klaren Trend zu zeitlich begrenzten PopUp-Situationen, die näher am Kunden stattfinden als im isolierten Messegelände und er könnte sich sehr gut vorstellen, dass eine ganze Stadt eine Veranstaltung trägt, die an unterschiedlichen Locations gleichzeitig stattfindet“.



Aussteller und Messeanbieter brauchen neue digitale Kompetenzen und vor allem den Mut, Dinge auszuprobieren


Konzepte also, wie die «Tech open Air», die mit dem starren Messe-Rahmen brechen und Raum bieten, Disziplinen miteinander zu mischen. Eine spannende Location, offene, innovative Formate und eine funktionierende Plattform zur Vernetzung - so lauten die Kernbedürfnisse, die Thiemer an das Messewesen formuliert.


❓ Hier geht’s zum Artikel



❌ Neues Spiel, neues Glück

Die motosuisse hat nun die Chance 2023 die Motorrad-Leitmesse der Schweiz mit frischem Wind in die Zukunft zu führen. Neues Denken und Innovationen sind gefragt. Warum also nicht den genialen Ansatz des Mercedes-Marketers aufgreifen und diskutieren. Die Motorrad-Leitmesse der Schweiz an einen spannenden Ort verlegen, die begrenzte reale Ausstellungsfläche am Messestand digital verlängern. Virtual Reality verknüpft mit zeitlich begrenzten PopUp-Situationen rund um die Marke und das Thema Motorrad an unterschiedlichen Locations in der ganzen Schweiz, die ebenfalls auch real besucht werden können, das wäre doch ein spannendes Konzept für 2023.



Eine spannende Location, offene, innovative Formate und eine funktionierende Plattform zur Vernetzung - so lauten die neuen Kernbedürfnisse an das Messewesen ...

Ohne massive digitale Aufrüstung und eine funktionierenden Plattform zur Vernetzung wird es in Zukunft nicht mehr gehen. Ob mit oder ohne Corona: Das alte Messekonzept ist Schnee von gestern. Mit "Festival-Komponente mit breitem Rahmenprogramm inklusive Spektakel und fahrdynamischen Präsentationen" in und um starre Hallen herum lockt man heutzutage kaum noch jemand vom warmen Ofen weg. A propos: Eine hybride Motorradmesse mit Pop-Ups über das ganze Land verteilt, lebt von der Motorrad-Action. Ob da ein Messetermin im kalten Februar in die engere Auswahl käme?

❓ Moto Festival in Bern 2023: Neuer Termin - 16. bis 19. Februar 2023:



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